| Landschaft am "Forgotten World Highway" |
| Hügel am "Forgotten World Highway" |
Wir haben uns dann beschlossen den Highway 43 – den „Forgotten
World Highway – entlangzufahren. Den Beinamen hat der Highway bekommen, da er
der am wenigsten befahrenste Neuseelands ist und es entlang der Route wirklich
sehr einsam und abgelegen ist. Außerdem ist ein Teil der Strecke auch noch
unbefestigt. Man kommt sich wirklich vor wie in einer anderen Welt und es hätte
einen nicht gewundert, wenn plötzlich ein Dinosaurier oder etwas Ähnliches
unseren Weg gekreuzt hätte. Die Route war auch wirklich abwechslungsreich man
hatte zum einen weite grüne Hügel und zum anderen auch dichten Regenwald und
Steilhänge.
| Mitten im Regenwald |
Als wir dann in Ongarue angekommen sind, hat es allerdings
wieder ziemlich stark geregnet und wir haben uns erst einmal in ein Café
gesetzt und etwas Heißes getrunken, bevor wir dann im Besucherzentrum nach
kurzen Wanderwegen fragen wollten. Wir wollten ja trotzdem etwas von der Insel
sehen, auch wenn das Wetter nicht gut war.
| Tolle Aussicht vom Plateau am Mount Ruapehu |
Danach hatten wir bei unserer Weiterfahrt auf ein Plateau am
Mount Ruapehu (dem höchsten und aktivsten Vulkan Neuseelands) eine spektakuläre
Aussicht auf den Vulkan und die Umgebung. Wir waren dann fast auf Wolkenhöhe
und alles wirkte für uns ein bisschen surreal. Auf dem Rückweg konnten wir außerdem
noch bei einem kleinen Wasserfall vorbeischauen und ein paar schöne Bilder
machen. Übrigens wurde an diesem Vulkan bei Herr der Ringe im dritten Teil die
Mordor-Szenen gedreht und beim Hobbit-Film stellt der Vulkan den Eingang zu
Smaugs Einöde dar.
Auf dem Weg zum Lake Taupo sind wir dann den die „Desert
Road“ entlanggefahren und man hatte wieder eine komplett andere Landschaft –
nämlich eine grade ebene mit vertrockneten Sträuchern soweit das Auge reichte –
eben wie eine Wüste, wie der Name schon passend sagt.
Später haben wir uns dann in Tongariro den „Tongariro
Holiday Park“ zum Übernachten ausgesucht. Zunächst hatten wir erst den
Eindruck, dass der Campingplatz geschlossen sei, aber als wir an der Rezeption
nachgefragt haben, haben wir erfahren, dass außer uns nur 2 andere Campervans
auf den Stellplätzen sind, obwohl der Campingplatz sonst immer fast komplett
voll ist. Dass nur so wenige auf dem Campingplatz sind, liegt wahrscheinlich am
Wetter, da die Prognose ja wirklich schlecht aussah.
| Die Desert Road |
Phantastischer und sogar spannender Bericht! Danke! Freue mich schon auf die Bilder! :)
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