| Die Kayakfahrt wird vorbereitet |
| Wir mit unserem Kayak |
| Unser "Privatstrand" |
Da wir die "Freedom-Tour" gebucht hatten waren wir nach dem Start ins Wasser dann komplett auf uns alleine gestellt und konnten machen was wir wollten. Wir mussten nur bis15 Uhr in Anchorage ankommen und dort das Kayak wieder abstellen.
Aber auf dem Wasser war es dann nicht so schlimm wie ich vorher gedacht hatte sondern echt schön. Bei der Sicherheitseinweisung wurde uns auch versichert, dass die Doppelkayaks sehr stabil sind und eigentlich fast nie kentern. Die Einzelkayaks dagegen sind da schon anfälliger für.
Das Paddeln war zunächst auch gar nicht so anstrengend und man hatte eine wirklich fantstische Aussicht. Dazu muss man auch sagen, das wir dort im Abel Tasman Nationalpark waren und man die Orte die wir da gesehen haben nur auf dem Wasserweg oder nur bedingt zu Fuß erreicht. Es war wunderschön dort. Außerdem hatten wir mit dem Kayak auch noch die Möglichkeit einfach einen der kleinen Strände in den Buchten anzufahren und dort Rast zu machen. So hatten wir dann einen kleinen Privatstrand von ein paar Metern länge komplett für uns alleine.
| Abel Tasman Nationalpark |
Nun ging es jetzt für uns aber noch weiter, denn wir wollten ja anschließend noch den 12,4 km langen Abel Tasman Coast Track wieder nach Marahau laufen. Leider wurde im Prospekt zur Kayaktour nicht darauf hingewiesen, dass man beim Kayakfahren komplett nass wird und zum Teil dann hinterher auch im Wasser sitzt. So mussten wir nun mit nassen Sachen loswandern und hatten keine Ersatzkleidung mit. Nur andere Schuhe für den Rückweg hatten wir eingepackt und zum Glück hatte ich eine Wanderhose an, die man dann am Bein abzippern konnte, sodass ich wenigstens ein Stück nasse Hose loswerden konnte. Irgendwann unterwegs sind die Sachen dann aber so langsam getrocknet, da es ja schönes Wetter und ziemlich warm war.
Irgendwie hatten wir beide vorher unterschätzt, dass 3 Stunden Kayakfahren ganz schön schlauchen, aber auf dem Wanderweg wurden wir dann wenigstens mit super schönen Ausblicken auf das Meer und den goldenen Strand belohnt. Der größte Teil des Weges ging dann durch den Regenwald. Als wir dann nach ca. 3 Stunden wandern wieder zurück in Marahau waren, waren wir echt kaputt, aber glücklich.
| Sonnenuntergang vom Campingplatz aus |
Das fieseste in den letzten Tagen waren übrigens die vielen Sandflies. Trotz Schutzspray bin ich wohl besonders anfällig für die Stiche. Ich habe gestern mal gezählt. Ich habe wirklich - unübertrieben - 100 (!) Stiche, die meisten an den Füßen, ein paar aber auch an den Beinen und Armen und wenige sogar im Gesicht und am Hals. Ich bin sooo froh, dass wir eine große Packung Fenistilgel mitgenommen haben, da ich schon zum Teil wegen dem vielen Jucken gar nicht richtig schlafen konnte.
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